Deutschland und die Migration Geschichte einer Einwanderungsgesellschaft wider Willen

Lesung von Dr. Maria Alexopoulou am Dienstag, 30. November um 19 Uhr in der Abendakademie (Saal)

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Dr. Maria Alexopoulous historische Untersuchung des deutschen Umgangs mit Einwanderung hat seit ihrem Erscheinen 2020 Diskussionen ausgelöst. Die Autorin veranschaulicht mit vielen Belegen, dass in Deutschland durchgängig seit dem Kaiserreich eine auf Abstammung bezogene Vorstellung von einer deutschen Volksgemeinschaft gepflegt wurde. Obwohl Deutschland im 20. Jahrhundert weltweit nach den USA das Land mit der zweitstärksten Arbeitsmigration war, zieht sich durch die deutsche Geschichte bis heute ein roter Faden der Ablehnung, Ausgrenzung und Diskriminierung von Menschen, die als „fremd“ markiert werden, obwohl sie in Deutschland arbeiten und leben. Untersucht wird insbesondere die Mannheimer Geschichte.

Die Lesung wird veranstaltet vom Arbeitskreis Kolonialgeschichte Mannheim in Zusammenarbeit mit Save-me Mannheim, dem Arbeitskreis Struktureller Rassismus Mannheim, KulturQuer QuerKultur Rhein-Neckar e.V. und der Mannheimer Abendakademie. 

Beitragsbild: Bucheinband

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