Alfred Hanemann (1872-1957)

Hanemanns Einsatz als Jurist und Politiker reicht von der Kolonialherrschaft des Kaiserreichs bis in die NS – Zeit. Der gebürtige Rastatter machte sein Abitur in Mannheim, leistete einen freiwilligen Militärdienst ab, studierte Jura und ging mit 28 Jahren für drei Jahre nach „Deutsch-Südwestafrika. Seine juristische Karriere gipfelt in der Position des Landgerichtspräsidenten und Vorsitzenden des NS-Sondergerichts in Mannheim. Politisch ist er in der Deutschnationalen Volkspartei und im Stahlhelm, ab 1933 in der NSDAP aktiv. 1937 ist er treibende Kraft des Kolonialrevisionismus in Mannheim, die ein Kolonialdenkmal errichtet und eine große Kolonialausstellung organisiert.

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