Der rassistische Ethnologe war von 1936 bis 1964 – mit kriegsbedingter Unterbrechung – Direktor der Ethnologischen Sammlungen in Mannheim. Er profitierte von kolonialen Raubzügen und erweiterte die Mannheimer Bestände kontinuierlich, mit dem Ziel, ein großes völkerkundliches Museum in Mannheim aufzubauen. 1937 war er maßgeblich beteiligt an der großen Kolonialausstellung in den Mannheimer Rhein-Neckar-Hallen. Noch 1966 findet er lobende Worte für die deutschen Kolonialisten. 1980 verleiht ihm die Stadt Mannheim den Schillerpreis.
