Wirtschaft

Mannheimer Kaufleute, Bankiers und Unternehmer (tatsächlich alle männlich!) waren am Geschäft mit den deutschen Kolonien beteiligt. Ein Netzwerk von Investoren arbeitete Hand in Hand mit der Kolonialpolitik. Mannheim war als wichtigster Binnenhafen und Eisenbahnknotenpunkt Süddeutschlands ein Umschlagplatz für Importprodukte wie z.B. Metalle, Holz, Kautschuk, Palmöl, Jute, Baumwolle, Gewürze, Tabak, Kakao oder Kaffee. Mannheimer Firmen profitierten auch von den neuen Absatzmärkten, welche die Kolonien boten.

Bis heute bestehen ,neokoloniale’ Strukturen. Wirtschaft und Verbraucher*innen profitieren von der geringen Entlohnung und schlechten Arbeitsbedingungen im globalen Süden.

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