Das MARCHIVUM geht den kolonialen Verstrickungen der Mannheimer Wirtschaft, Kultur und Politik in einer Sonderausstellung nach, die vom 21. März bis 27. September 2026 gezeigt wird.
In der Ausstellung geht es um Mannheimer, die in deutschen Kolonien im Militär, in der Kolonialverwaltung und in Missionen aktiv waren. Es geht um Mannheimer Firmen die vom Umsatz und der Verarbeitung kolonialer Güter bzw. vom Export in Kolonien profitierten. Und nicht zuletzt um die Tausende Kulturgüter aus kolonialisierten Gebieten, die bis heute in den Depots der Reiss-Engelhorn-Museen lagern. Ein weiteres Thema sind politische Haltungen zur deutschen Kolonialherrschaft und bis heute fortwirkende rassistische Denkmuster.
Es ist geplant, die Ausstellung im digitalen Format kontinuierlich weiterzuentwickeln und online verfügbar zu machen.
