Bis heute wirken die erlittenen Grausamkeiten. Sima Luipert, Sprecherin der traditionellen Autoritäten der Nama, erzählt eine personal story (en), persönliche Geschichte (dt)
Jedes Jahr am 12. April findet ein Gedenkmarsch der Nama von ǃNamiǂNûs (Lüderitz) nach Shark Island statt, um an die Greueltaten des ersten Völkermords des 20. Jahrhunderts zu erinnern – solange das noch möglich ist. Denn deutsche Investitionen könnten bald Teile von Shark Island, auf dem ein Konzentrationslager für Nama und Ovaherero stand und wo viele von ihnen getötet wurden oder verhungert sind, für die Erweiterung des Hafens opfern, damit in Zukunft von dort in Namibia produzierter Wasserstoff für unsere Schwerindustrie nach Deutschland verschifft werden kann.
Es werden dringend noch Spenden dafür gebraucht. Sie können an die Werkstatt Ökonomie/Kirchliche Arbeitsstelle Südliches Afrika überwiesen werden, die sie an die Nama Traditional Leaders Assocation (NTLA) weitergibt.
Die OTA – die traditionelle Autorität der Ovaherero veranstaltet gleichzeitig in Okahandja das traditionelle Hererofest.



Am 12. April 1893 verübte die deutsche Kolonialmacht in dem Dorf Hornkranz ein Massaker, von 1904 bis 1907 den Genozid an den Ovaherero und Nama.
