In Kaffee steckt Sklavenarbeit

Millionen von versklavten Menschen aus Afrika wurden im 19. Jahrhundert in Brasilien und Mittelamerika zum Anlegen von Kaffeeplantagen, zur Ernte und Aufbereitung der Kaffeekirschen gezwungen. Ihre Arbeit ermöglichte eine enorme Steigerung der Erntemengen und niedrige Rohkaffeepreise. Infolgedessen war Kaffee bereits um 1900 das drittwichtigste Handelsgut der Welt, nach Getreide und Zucker. Der Handel und die Röstung liegen seitdem in europäischer Hand. Hamburg wurde zur Kaffeemetropole, Kaffee in Deutschland ein Alltagsgetränk.

Über die Geschichte und Verbreitung von Kaffee, das Kaffeetrinken in Mannheim um 1900, die Erzeugung des Rohkaffees, deutsche Plantagenbesitzer und Kaffeekonzerne und über die Verteilung der Einnahmen aus dem Geschäft mit Kaffee gibt es hier weitere Informationen.

Artikel: Geldmaschine Kaffee

Das Bild zeigt ein Sklavenschiff vor der afrikanischen Küste, auf dem eine Rebellion vom Oberdeck mit Schusswaffen bekämpft wird.
Quelle: William Fox, 1851, https://library.artstor.org

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