1907 begeht Mannheim mit großem Aufwand das 300-jährige Stadtjubiläum. Im Rahmen des Jubiläums wird die neu eröffnete Kunsthalle mit einer Ausstellung gefeiert.
1909 wird sie offiziell eingeweiht. Großzügige Stiftungen von Mannheimer Geschäftsleuten ermöglichen den prachtvollen Bau, weitere Spenden den Ankauf wertvoller zeitgenössischer Kunst. So wird das Museum „zu einer der ersten Bürgersammlungen“.
Nach dem Ersten Weltkrieg wird die Kunsthalle eines der ersten Museen in Deutschland für den neu zu entdeckenden Expressionismus.
1923 folgt eine Ausstellung über die Formenwelt des Primitiven, die einen grundsätzlichen Unterschied zwischen sogenannten Naturvölkern und zivilisierten Völkern inszeniert.
Beitragsbild: „Ozeanien“, aus der Ausstellung ‚Blicke in die Formenwelt der Primitiven‘ 10.6. – 30. 10.1923. Das Foto wurde freundlicherweise von der Kunsthalle zur Verfügung gestellt.
